
Gruppenabende mit Referenten
- Wo? Gemeindehaus der Stiftskirche,
Urbanstr. 40, 70182 Stuttgart, 1. Stock (Eingang Eugenstr.)
Ausnahmen:
Der Referentenabend am Dienstag, den 24.3.2026 findet in der eva, Büchsenstraße 34-36 (Raum 164) statt, Beginn 18.30 Uhr. Der Referentenabend am 7.10.2026 findet in der eva, statt, im Großen Saal, Beginn: 18.30 Uhr) - Wann? An jedem 1. Mittwoch im Monat, Beginn: 18.30 Uhr
- Wie? Anmeldung über unser Anmeldeformular
Mittwoch, 04.02.2026
Oliver Weimer
Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie
Neuroleptika - Fluch oder Segen?
Das Thema Medikamente spielt bei der Behandlung von psychischen Krankheiten eine große Rolle. Einerseits sind sie eine große Hilfe bei der Behandlung, andererseits haben sie gravierende Nebenwirkungen. Es gilt die Regel: So wenig als möglich, soviel als nötig. Herr Weimer wird uns darüber informieren, welche Medikamente es gibt und welche Nebenwirkungen sie haben. Wie hoch sollten sie dosiert werden?
Herr Weimer steht uns nach seinem Referat für Fragen zur Verfügung.
Mit
Anmeldung
Dienstag, den 24.3.2026
Dr. Irmgard Plößl
Abteilungsleiterin Berufliche Teilhabe Rudolf-Sophien-Stift gGmbH
Berufliche Teilhabe und Rehabilitation
Frau Dr. Plößl stellt uns die Wege in Arbeit für Menschen mit schweren psychischen Erkrankungen: Sie beschreibt die Angebote des Rudolf-Sophien-Stifts: Kontaktstelle RUBIKON, die Arbeit in den Werkstätten, Jobcoaching, Zuverdienst und weitere Maßnahmen in Kooperation mit dem Jobcenter. Bitte beachten Sie, dass dieser Referentenabend in Kooperation mit dem Recovery College Stuttgart organisiert ist.
Angehörige und Menschen mit Psychiatrieerfahrung sind willkommen.
Hinweis: Dieser Abend findet
nicht wie üblich in der Urbanstr. 40 statt, sondern in der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart, Büchsenstr 34-36, Raum 164
Mittwoch, 08.04.2026
Dr. Klaus Obert
war bis zu seiner Altersberentung Abteilungsleiter beim Caritasverband für Stuttgart e.V. für Sucht- und sozialpsychiatrische Hilfen und Stellvertretender Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft Gemeindepsychiatrischer Verbünde.
Wie kann die psychiatrische Versorgung weiter humanisiert werden?
Auf der Grundlage seiner über vierzigjährigen Arbeit in der psychiatrischen Versorgung und seinen Erfahrungen wie auch Kenntnissen über nationale wie internationale Alternativen wird sich Klaus Obert mit der Frage auseinandersetzen, was es auf verschiedensten Ebenen alles braucht, um die psychiatrische Versorgung weiter zu verbessern und damit auch zu humanisieren.
Mit Anmeldung
Mittwoch, 06.05.2026
Stefan Michel
ist bei der Caritas Stuttgart Bereichsleiter für Sucht- und Sozialpsychiatrische Hilfen sowie Leiter des GPZ Mitte in der Sophienstraße 1
Wohnformen
Er stellt uns die verschiedenen Wohnformen vor (ambulant oder stationär betreutes
Wohnen, besondere Wohnformen, Assistenzleistungen im Wohn- und Sozialraum)
und beantwortet im Anschluss an den Vortrag für Fragen und ein Gespräch zur Verfügung.
Mittwoch, 03.06.2026
Dr. Maurice Cabanis
Dr. Cabanis ist ärztlicher Direktor der Klinik für Suchtmedizin und Abhängiges Verhalten im Zentrum für seelische Gesundheit in Stuttgart-Bad Cannstatt.
Sucht und Doppeldiagnosen
In der Klinik für Suchtmedizin und Abhängiges Verhalten können Betroffene u.a. auch Suchtberatung in Anspruch nehmen und sich in der Suchtmedizinischen Ambulanz Hilfe holen. Manche psychische Erkrankung ist oftmals durch Drogen- bzw. Alkoholabhängigkeit überlagert, was die Behandlung nicht unbedingt vereinfacht. Betroffene Angehörige sind oftmals hilf- und ratlos und stellen sich folgende Fragen: Was soll zuerst behandelt werden? Kann man das eine vom anderen trennen? Dr. Cabanis ist anerkannter Experte auf diesem Gebiet und steht uns nach seinem Vortrag auch für
Fragen zur Verfügung.
Mittwoch, 01.07.2026
Prof. Dr. Matthias Backenstraß
Psychologischer Psychotherapeut, Leiter des Instituts für Klinische Psychologie, Neuropsychologie und Psychotherapie am Zentrum für Seelische Gesundheit, Klinikum Stuttgart
Was ist Psychoedukation?
Psychoedukation vermittelt wissenschaftlich fundiertes Wissen über psychische Krankheiten. Sie wird im Einzel- und Gruppensetting mit dem Ziel eingesetzt, Krankheitsverständnis und -bewältigung zu verbessern. Die Psychoedukation stellt kein eigenes Therapieverfahren dar, sondern wird ergänzend bei verschiedenen Behandlungsmaßnahmen und unterschiedlichen Kontexten eingesetzt. Prof. Dr. Matthias Backenstraß referiert zum Thema und erläutert, wie das Konzept der Psychoedukation in der klinischen Behandlung von Patienten eingesetzt wird. Für weitere Fragen steht
er im Anschluss an das Referat zur Verfügung.
Im August finden keine Referentenabende statt (Sommerpause).
Mittwoch, 02.09.2026
Lena Steubl
Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Psychologische Psychotherapeutin, Universität Ulm
Digitale Angebote für psychisch Erkrankte – Chancen, Grenzen, Risiken
Oft sind wir damit konfrontiert, dass unsere erkrankten Angehörigen keinen Therapieplatz bekommen. Auf der anderen Seite gibt es eine Fülle digitaler Angebote für psychisch erkrankte Menschen. Doch was können diese Angebote leisten und wo liegen ihre Grenzen? Können sie eine Psychotherapie ersetzen? Frau Steubl stellt uns aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse zu diesen Fragen vor. Sie gibt uns einen Überblick darüber, welche digitalen Anwendungen hilfreich sein können und worauf Betroffene und Angehörige achten sollten.
Mittwoch, 7.10.2025
Dieser Referentenabend findet in Kooperation mit dem
Recovery College Stuttgart
statt.
Frau Prof. Dr. Bessy-Ross
Internationale Hochschule Karlsruhe
Ort: Nicht wie sonst üblich in der Urbanstr, sondern in der Evangelische Gesellschaft, Großer Saal, Büchsenstr. 34-36
"Sie werden nie wieder arbeiten"
Eine Recovery-Erfahrene und ihr Angehöriger berichten. Frau Prof. Dr Bessy-Ross wird anhand eigener Erfahrungen das Recovery-Konzept vorstellen. Dabei wird es zudem um Burnout und (klinische) schwere Depression gehen. Ihr Ehemann ergänzt diesen Vortrag mit eigenen Eindrücken. Im Anschluss an diesen 45-60 minütigen Vortrag schließt sich eine gemeinsame Diskussion an.Dieser Referentenabend findet in Kooperation mit dem Recovery College Stuttgart statt. Auch psychiatrieerfahrene Personen sind herzlich eingeladen. Es handelt sich um eine öffentliche Veranstaltung im Rahmen der „Weltwoche Seelische Gesundheit“. Daher ist eine Anmeldung nicht erforderlich.
Mittwoch, 4.11.2026
Univ.-Prof. Dr. med. Elmar Etzersdorfer
Chefarzt und Leiter des Furtbachkrankenhauses
Herr Prof. Dr. Etzersdorfer wird uns einen Überblick zu den Einrichtungen und Angeboten des Furtbachkrankenhauses geben. Im Anschluss daran gibt es eine offene Fragerunde, die den eigentlichen Schwerpunkt des Abends bilden soll.
Mögliche Themen sind: In welcher Weise sind die Angehörigen in das therapeutische Konzept der Klinik eingebunden? Gibt es ambulante Behandlungsformen wie z.B. die stationsäquivalente Behandlung? Wie funktioniert das Entlassmanagement (Anschlussgremium soziale Teilhabe)? Wie geht die Klinik mit Überbelegung und Personalmangel um? Welche Erfahrungen können die Angehörigen von Patienten berichten?
Wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen.